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Fall Mann: 3% Steigerung in PKV Bei einer 3%igen Beitragsteigerung pro Jahr liegt die PKV bis zum 65. Lebensjahr unter dem GKV-Niveau und verliert erst im Rentenalter, wenn der gesetzliche Beitrag wegen Absinken des Einkommens auf 70% unter dem PKV-Beitrag liegt. Das die PKV so lange günstiger bleibt, liegt an der großen Beitragsdifferenz zu Beginn (PKV: 252 €, GKV: 524) und die gesetzliche Kasse schon bei einem mittleren Einkommen mit einem Beitragssatz von 15,5% (2010 = 14,9%) sehr teuer ist. Beim Arbeitnehmer wird das etwas abgemildert, weil der Arbeitgeber knapp die Hälfte (7,3%) übernimmt. Der konstante Verlauf der dicken blauen Linie (PKV-Gesambeitrag in Rentenphase) zeigt den Modellverlauf wie ihn Versicherer gern verwenden, da nach dem Modell die aufgebauten Altersrückstellungen im Rentenalter dazu verwendet werden den Beitrag einzufrieren und konstant zu halten. Leider reichen in der Realität die aufgebauten Rückstellungen oft nicht aus und der Beitrag verläuft weiter nach oben (gestrichelte Linie). Der Knick in der blauen Linie bei Alter 60 kommt zustande, weil in diesem Alter der Beitragsanteil für die gesetzliche Altersrückstellung in der PKV wegfällt. In der privaten Krankenversicherung kann man sich durch den Tarifzusatz BEA (Beitragsentlastung im Alter) eine echte Beitragssenkung erkaufen. Der Beitrag zu Beginn des Rentenalters sinkt dann um einen festen Betrag (z.B. 200 €). Das kostet ca. 45 € zusätzlich zum Normalbeitrag.
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Fall Mann: 5% Steigerung in PKV Bei einer 5%igen Beitragsteigerung pro Jahr überholt der PKV-Beitrag schon bis zum 52. Lebensjahr den GKV-Beitrag und bleibt dann auch darüber. Wer einen Tarif erwischt bei dem sich die durchschnittlichen Beitragssteigerungen pro Jahr dauerhaft (4-5 Jahre) um 5% (schlechter Wert) einpendeln, steuert auf einen unbezahlbaren Beitrag zu und sollte reagieren und den Tarif oder Gesellschaft wechseln. Es hilft auch nicht wegen evtl. verlorenen Altersrückstellungen zu zögern, da Beitragsstabilität auf Dauer weniger kostet als ausufernde Beiträge.
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Fall Mann: 8% Steigerung in PKV Bei einer 8%igen Beitragsteigerung pro Jahr muß man nicht lange diskutieren. Hier geht der PKV-Beitrag durch die Decke. Hier hilft nur ein rechtzeitiger Tarifwechsel. Wer zu alt oder krank ist um die Gesellschafft zu wechseln, ist dem Versicherer nicht hilflos ausgeliefert. Tipps, siehe: Gesetzestrick |
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Fall Frau: 3% Steigerung in PKV Bei Frauen fällt der Vergleich zur GKV nicht so gut aus wie bei Männern, da bei Frauen der PKV-Beitrag von Anfang an auf hohen Niveau liegt (100 € teuerer) und bleibt bei einer soliden Beitragsentwicklung von 3% pro Jahr bis zum 54. Lebensjahr unter dem GKV-Beitrag.
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Fall Frau: 5% Steigerung in PKV Falls die Frau einen Tarif mit 5% pro Jahr erwischt, was leicht möglich ist, wird es schnell teuer. Daher die Empfehlung: Frauen sollten wegen zu hoher Risiken besser in der GKV bleiben, Männer können je nach Alter und gutem Einkommen das Abenteuer PKV wagen, weil trotz aller Kritik an der PKV im Alter die GKV in der langen Phase des Berufslebens insbesondere für Gutverdiener einfach zu unattraktiv ist.
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Die hier vorgestellten Fälle können
auch selbst gerechnet bzw. um individuelle Annahmen korrigiert werden.
Der Excelrechner steht unter
Beitragsentwicklung zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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