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Einnahme-Überschuss-Rechnung - EÜR

Excel-Tool easyEÜR - inkl. Steuer- Berechnung

Wenn die Steuererklärung abzugeben ist, kommen viele kleine Gewerbetreibende ins Grübeln. Müssen die Einnahmen und Ausgaben brutto oder netto in der Einnahme- Überschuss- Rechnung (EÜR) ausgewiesen werden? Oder wie berechne ich die Abschreibung? Ganz zu schweigen von der Berechnung des Privatanteils eines gemischt genutzten Pkw's oder der Bildung der Ansparrücklage. Für alle, denen der Steuerberater zu teuer ist und die nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet sind, bietet dieses Excel-Tool die Möglichkeit die Einnahmen und Ausgaben auf einfache Weise zu erfassen und die Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) automatisch vom Programm erstellen zu lassen. Erfreulich ist, dass vom Gesetzgeber ab 2008 der Grenzgewinn für die einfache Buchführung von 30.000 € auf 50.000 € angehoben wurde. Die Umsatzgrenze liegt bei 500.000 €, d.h. bis zu diesen Beträgen ist eine formlose Buchführung mit Excel und ohne ein teueres Buchhaltungs-Programm möglich. Wer ein Tool sucht mit dem zusätzlich Rechnungen geschrieben werden können, ist mit dem Excel-Tool powerRechnung besser bedient.

Im folgenden wird das Tool anhand eines Demovideos und nachfolgend anhand von Screenshots detailiert vorgestellt:

 

 

Die wichtigsten (verbindlichen) Leistungen des Excel-Tools easyEÜR im Überblick:

  • beliebig viele Artikel anlegbar
  • beliebig viele Ausgaben
  • NEU - Sammelbuchungen möglich
  • beliebig viele Jahre unter Berücksichtigung zukünftiger USt-Sätze verwaltbar
  • unterschiedliche USt-Sätze (d.h. 0%, 7%, 19%) werden berücksichtigt
  • Ermittlung der Umsatzsteuer und Vorsteuer für die USt-Erklärung und Voranmeldungen
  • Berechnung von Abschreibungen
  • Berechnung des Privatanteils eines Pkw's
  • automatische Erstellung der Einnahme- Überschussrechnung für die Steuererklärung
  • Steuerberechnung unter Berücksichtigung evtl. weiterer Einkünfte

Preis: 13,50 EUR [Grösse 545 KB]

  hal   hallo  
 

Bevor die einzelnen Einnahmen und Ausgaben eingegeben werden, müssen die Artikel-Stammdaten angelegt werden, d.h. Art.-Nr., Art.-Bezeichnung und der Umsatzsteuerstatus des jeweiligen Artikels. Das hat den Vorteil, dass später die Eingabe der konkreten Einnahmen und Ausgaben schneller erfolgt, da doppelte Eingaben entfallen. Natürlich können hier auch Dienstleistungen oder Beiträge für einen Verein angelegt werden.

 

 
       
  Ausgaben-Stammdaten mit einigen bereits angelegten Datensätzen, die häufig vorkommen. Diese Liste kann um beliebige individuelle Ausgaben erweitert werden. Wichtig ist, dass hier nur Ausgaben angelegt werden, die nicht über mehrere Jahre abgeschrieben werden müssen. Es ist auch auf den korrekten USt-Status bei jeder Ausgabe zu achten. Die konkreten Umsatzsteuersätze werden nicht hier, sondern im nachfolgenden Blatt bei den entsprechenden Jahren eingegeben. Dies hat den Vorteil, dass geänderte USt-Sätze automatisch berücksichtigt werden können, ohne dass die Stammdaten für jede Ausgaben erneut angelegt werden müssen. Die Vorlage ermöglicht auch eine Sortierung der Ausgaben nach Schlüssel oder Bezeichnung.

 

 
         
  Zentrale Tabelle mit den Jahren und Umsatzsteuer-Sätzen. Wie leicht zu erkennen ist, können neue USt-Sätze und Jahre problemlos durch den Nutzer angelegt werden ohne dass an anderer Stelle die Anpassung von Formeln erforderlich ist. Damit entfällt das Update des Programms nur weil sich Umsatzsteuersätze geändert haben.  
       
  Nachdem die Stammdaten angelegt wurden, kann die erste Einnahme erfasst werden. Dabei kann diese direkt unten in die Tabelle eingegeben werden oder oberhalb der Tabelle eingetragen und gebucht werden. Das Buchen führt zu einem beträchtlichen Zeitvorteil, wenn die gleiche Einnahme mehrmals eingegeben werden muss und nur der Betrag oder das Datum sich unterscheiden. Durch die Buchen-Schaltfläche können so in kurzer Zeit sehr viele Daten in die Tabelle geschrieben werden. Man kann das ganze natürlich auch kombinieren: häufige Einnahmen werden gebucht und seltene direkt in die Tabelle eingetragen. Der MwSt-Betrag, der MwSt-Satz und der Nettobetrag werden automatisch vom Programm ermittelt. Praktisch ist auch die Möglichkeit bei grösseren Datenbeständen sich nur bestimmte Monate und Jahre anzuzeigen und den Rest auszublenden.  
       
  Das Blatt für die Erfassung der Ausgaben sieht genau so aus wie das Vorblatt für die Einnahmen, deshalb soll hier gleich das Blatt für das Anlegen der Dauerausgaben, die für die Sammelbuchung nötig sind, vorgestellt werden. Alle Ausgaben, die hier eingetragen werden, werden in einem Rutsch gebucht. Das Anlegen von Dauerausgaben ist bei wiederkehrenden Ausgaben wie z.B. Miete, Beiträge, betriebliche Versicherungen, sinnvoll, da hier die Beträge über einen längeren Zeitraum konstant bleiben und sich somit für Sammelbuchungen eignen. Die Arbeit mit Sammelbuchungen ist nicht nur bei Augaben, sondern auch bei Einnahmen möglich. Die Blätter sind hier identisch.  
       
  Ausgaben, die abgeschrieben werden müssen, z.B. Pkw, Computer, sind hier mit den Kosten der Anschaffung und dem Zugangsmonat bzw. -jahr einzutragen. Durch Auswahl eines Steuerjahres wird automatisch die Abschreibung (AfA) jedes Gegenstands für dieses Jahr berechnet. Ist die Nutzungsdauer abgelaufen, wird dies automatisch berücksichtigt indem keine AfA berechnet wird. Auch der vorzeitige Verkauf (Felder im Screenshot nicht sichtbar) eines Gegenstands wird berücksichtigt und ein Verkafsgewinn bzw. Verlust ermittelt. Alle Werte wandern automatisch in die EÜR.    
         
  Selbständige, die einen Pkw beruflich und privat nutzen, müssen den Privatanteil (geldwerter Vorteil) versteuern. Dieser kann nach der 1%-Methode oder anhand eines Fahrtenbuches ermittelt werden. Welche Methode günstiger ist, kann mit dieser Vorlage mit wenigen Eingaben ermittelt werden. Dazu sind links für das entsprechende Steuerjahr die Gesamtkosten des Pkw's, die gefahrenen km und der Listenpreis des Fahrzeugs einzutragen. Rechts werden die Werte für die beiden Methoden ausgegeben. Sie können dann die günstigere Methode über das Drop-Down-Feld aussuchen. Dieser Wert erscheint dann in der EÜR.  
       
  Für geplante Anschaffungen kann steuermindernd eine Ansparrücklage nach § 7g EStG gebildet werden. In dieser Vorlage wird nicht nur die Bildung der Ansparrücklage ermittelt, sondern auch die Auflösung bzw. Strafzinsen bei einer überhöhten Rücklage. Die relevanten Werte werden automatisch von der Einahme- Überschussrechnung (EÜR) aufgenommen.  
       
  Dies ist die Auswertungstabelle für die Umsatzsteuer mit den jährlichen und monatlichen Umsatzsteuerbeträgen, getrennt nach USt-Sätzen. Auch die entsprechenden Umsätze, die ebenso für die Umsatzsteuer-Erklärung benötigt werden, sind aufgeführt. Für die Ausgaben gilt das gleiche. Hier heisst die Umsatzsteuer dann Vorsteuer. Die Differenz zwischen diesen beiden Werten ergibt entweder die USt-Schuld oder ein Vorsteuerguthaben. USt-Vorauszahlungen, die bei den Ausgaben erfasst werden können, mindern hier die endgültige USt-Schuld.  
         
  Als krönender Abschluss hier die Einnahmen- Überschuss-Rechnung - EÜR, die Bestandteil der Steuererklärung ist. Je nachdem welche Ausgaben vorher angelegt und erfasst wurden, erscheinen hier alle Werte für das entsprechende Steuerjahr in der korrekten Form, z.B. ist wichtig, dass Einnahmen und Ausgaben mit unterschiedlichen USt-Sätzen getrennt gezeigt werden. Bei Anlageabgängen ist nicht der Gewinn bzw. Verlust auszuweisen, sondern bei Einnahmen der Verkaufspreis und bei Ausgaben der Restbuchwert der Anlage. Dies ist aus umsatzsteuerrechtlichen Gründen notwendig.

 

   
         
  Niemand gibt gerne eine Steuererklärung ab ohne vorher zu wissen, was auf einen zukommt. Ob eine Erstattung zu erwarten ist oder eine Nachzahlung droht, kann hier ermittelt werden. Der Gewinn aus der obigen Einnahme- Überschussrechnung wird automatisch übernommen, die Einnahmen aus anderen Einkunftsarten (auch die des Ehegatten) können zusätzlich aufgenommen werden, damit die Steuerberechnung vollständig ist.